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1006

Triebwagen 1006

1956 entwickelte die ASEAG in Zusammenarbeit mit der Waggonfabrik Talbot, Aachen, der Firma Kiepe, Düsseldorf und der Firma Garbe, Lahmeyer & Co., Aachen eine vierachsigen Großraumtriebwagen, der den veralteten Wagenpark der ASEAG ersetzen sollte. Die Besonderheit dieses Wagens war die drehzapfenlose Konstruktion der Drehgestelle, die dem Wagen ungekannte Laufeigenschaften verlieh.

 

 

Technische Daten:

 

 

Hersteller mechanischer Teil :

Talbot, Aachen

Hersteller elektrischer Teil :

Kiepe, Düsseldorf

Länge über Stirnwand :

14 100 mm

Drehgestellradstand :

 1 800 mm

Drehgestell-Mittenabstand :

 6 000 mm

Gewicht :

17 700 kg

Leistung :

4 x 50 kW

Sitzplätze :

33 (incl. Fahrer + Schaffner)

Stehplätze :

77

 

 

Die Lieferung von 11 Fahrzeugen erfolgte in den Jahren 1956 und 1957. Es sollte trotz des hohen technischen Standards bei dieser Lieferung bleiben. Durch Streckenstillegungen und Modernisierung älterer Triebwagen erschien die Anschaffung weiterer Neufahrzeuge überflüssig. So stellen diese in Aachen gebauten Fahrzeuge, die letzten neuen Schienenfahrzeuge der ASEAG dar. Spätere Anschaffungen sind Übernahmen aus anderen deutschen Straßenbahnbetrieben

Talbot Triebwagen im Herstellerwerk in Aachen

Wagen im Lütticher Museum

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